# 281 Leon Sievert
# 281 Leon Sievert

Von Anfang an bis heute

Hier beschreibe ich Euch, wie alles anfing.

- Januar 2008: Supercross Dortmund Westfalenhalle. Ich als Zuschauer, samstags Abend, als Pausenfüller fahren Kids mit ihren 50 ccm Bikes ein paar Minuten ihre Runden. "Das will ich auch."

- 2008: Ich fahre meine ersten Runden auf einer geliehenen Yamaha PW 50 mit Mama's Helm und in Skisachen.

- Januar 2009: Ich bekomme zu meinem fünften Geburtstag meine eigene blaue PW. Meine Eltern sind der Meinung, das dieses Motorrad für die nächsten drei Jahre reichen wird.

- 2009: Im März drehe ich in Radevormwald die ersten Runden auf einer Kindermotocrossstrecke mit meiner PW 50. Nach sechs Wochen mache ich samstags `ne Probefahrt auf einer 50er KTM. Am Sonntag ist mein Vater auf dem Weg ins Saarland und kauft meine erste KTM SX 50. Aus den angedachten 3 Jahren ist wohl nichts geworden.

Im Sommer 2009 wird die luftgekühlte KTM mit 8,1 PS gegen eine wassergekühlte mit 12 PS eingetauscht. Mittlerweile fahre ich mein Gefährt auch schon etwas schneller, so das sich die ersten Ausfälle im Training und auf den Clubläufen einschleichen. Mein Vater sagte da schon immer "der Trend geht ganz klar zum Zweitmotorrad". Weihnachten 2009 war es dann so weit.... meine zweite KTM SX 50 war da.

- 2010: Ich fing an Rennen in regionalen Serien zu fahren, im neu geschaffenen ADAC - Nordrhein - Cup und Hessencup. Die von mir bis jetzt genutzte Startnummer 8 musste ich gegen eine andere austauschen da diese fast immer besetzt war. So kam ich zu der "281", die ich bis heute nutze, mein Geburtstag - 28.1. . 

- 2011: Neues Design am Bike. Ich hatte meine ersten Sponsoren und wir mussten was tun. Sportlich ging es auch ein ganzes Stück nach vorne, ich fuhr zu den oben genannten Serien in diesem Jahr auch noch beim Süd - West - Cup und beim Niedersachsencup mit. Auch meine ersten Podiumsplätze konnte ich einfahren.

- 2012 generell: Ich habe meine "alten" KTM SX 50 gegen die, der neuen Baureihe eingetauscht. Die alten hielten der Beanspruchung nicht mehr stand. Motor- und Kupplungsschäden standen an der Tagesordnung und trieben meinen Mechaniker ( meinen Vater ) bald in den Wahnsinn.

- Januar 2012: Ein Traum ging für mich in Erfüllung. Ich bin beim Supercross in Dortmund als Teilnehmer dabei - echt geil. Das war schon ein heftiges Gefühl, wenn man da in die Halle kommt und da 15000 Leute sitzen. Mit den Platzierungen Freitag 2, Samstag 3, und Sonntag 4 konnte ich sehr gut leben.

 

- 2012 Saison: Zu meinen bisherigen Serien kam in diesem Jahr noch die Thüringen Meisterschaft und die LVMX ( Ländervereinigung Motocross ) dabei. Die LVMX Serie, hier im Westen sagen einige "alte DDR-Meister-schaft" dazu, ist in den Klassen 50 und 65 ccm die stärkste deutsche Serie. Nur, wer sich mit starken und schnellen Fahrern umgibt, wird selber schnell. Mein erster Sieg ließ auch nicht lange auf sich warten. Thüringen- Meister-schaft in Rottleben. Bei einem Megawind konnte ich das Podium zum ersten Mal ganz oben besteigen. Danach gab es kein Halten mehr, ich hatte Blut geleckt und wollte mehr...... . Ich konnte in 2012 einen Sieg und Podiumsplätze nach dem anderen feiern.

In Magdeburg bei den LVMX Masters konnte ich den ersten Lauf mit achttausendstel Sekunde Vorsprung gewinnen, das war mein engstes Ergebnis.

Mit dem Gewinn der Meisterschaft des ADAC- Nordrhein- Cup und dem vierten Platz beim Bundesjugendendlauf rundete ich die Saison 2012 gut ab. Ich fühlte mich für 2013 nach mehr berufen.........

- 2013: Umstieg in die Klasse 65 ccm und wer mehr will, muss höher fahren: Deutsche Meisterschaft 65 ccm und Holländische Meisterschaft 65 ccm Kleinrad standen auf dem Programm. Nicht maximale Ergebnisse, sondern maximale Entwicklung war und bleibt für die nächsten Jahre das Ziel. In der DM konnte ich mit Position 13 am Ende der Saison, in anbetracht, dass ich beim ersten Rennen verletzungsbedingt ausgefallen bin, zufrieden sein. In der Holländischen Meisterschaft bin ich nur diverse Rennen mitgefahren. Einige Podiumsplätze und Siege in regionalen Serien konnte ich auch einfahren.

- 2014 Januar: Neues Motorraddesign und wieder in der Dortmunder Westfalenhalle mit den Positionen Fr. 5, Sa. 5, So. 4.

Für das Foto vielen Dank an Manfred Schell

- 2014 Saison: Für diese Saison lag der Schwerpunkt auf der Deutschen Meisterschaft in der 65er Klasse. Nach einem Fahrfehler im Hessencup hatte ich mir den rechten Unterarm angebrochen. Somit war mein Ziel, bedingt durch die nächsten Ausfälle, erst einmal dahin. Im Laufe der Saison habe ich meine Knochen zwei weitere Male in Gips packen lassen. In den regionalen Serien, bei denen ich zwischendurch immer wieder angetreten bin, konnte ich oft vorne dominieren. Diese Siege führten dann auch zu meinen Erfolgen in der Saison 2014. Mein bis jetzt wohl größter Erfolg war der Gewinn der ADAC- Westfalenmeisterschaft. 

Hier geht der Dank für das Foto an Franz Schorsch

- 2015: Fahre ich in der Deutschen und Holländischen Meisterschaft mit. Der Hammer ist aber der Start bei den ADAC MX- Masters, hier wird es so saumäßig schnell..... aber wie schon gesagt: Wer selber schnell will - sollte mit den Schnellsten fahren und in zwei oder drei Jahren gucken wir mal wo die Reise hin gegangen ist. Mein Wunschziel ist ganz klar.... und zwar Weltmeisterschaft und Supercross in den USA. Was ich dafür bereit bin zu tun ? Antwort ganz einfach - ALLES !!!!

- 2016: Im Junior Cup habe ich mich ganz gut eingelebt. War schon ne aufregende Saison 2015. In 2016 möchte ich hier aber anschliessen, mich weiter verbessern. Über den Winter habe ich ein wahnsinns Konditionstraining absollviert und werde dieses auch weiter machen, so das ich für meine Herausfoderungen in dieser Saison gerüstet bin : ADAC MX Masters, Europameisterschaft und Deutsche Meisterschaft stehen auf dem Programm.

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© Leon Sievert